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Über den Schweinebraten zum Taternplatz

Auf der Brombergshöhe ist mit 605 m der höchste Punkt der Wanderung erreicht. Es befindet sich hier ein herrlicher Aussichtspunkt mit Sitzgruppe. Bei schönem Wetter reicht der Blick bis weit ins Harzvorland. Etwas später rückt auch der Brocken ins Blickfeld. An dieser Stelle befindet sich eine so genannte Eidechsenburg, die wärmeliebenden Tierarten als Unterschlupf und Brutstätte dient.

Der Wanderer kommt vorbei am Futterplatz zur Stundenbuche. Die Stundenbuche ist ein besonders markanter Punkt. Von den umliegenden Orten benötigt man eine Stunde Fußmarsch, um an diesem Baum einzutreffen (Seesen, Münchehof, Lautenthal, Wildemann). Er gelangt über den Grünen Platz bis zum sogenannten "Keller", dem höchsten Punkt zwischen den Orten Münchehof und Wildemann (525m). Zum Schutz vor Sturm und Regen wurde hier ein spezieller "Hohlweg" angelegt.

Am "Keller" befindet sich eine Schutzhütte sowie der "Wiemerstein", zu Erinnerung an einen Bergmann (Kanarienvogel-Züchter), welcher hier bei großer Kälte Schutz suchte und mit seinen kleinen Vögeln an der Brust verstarb, während die Vögel aufgrund der Wärme überlebten.

Der Weg bis zum Schweinebraten ist gekennzeichnet durch einen Ausblick auf den heute noch bestehenden Tagebau am Winterberg. Hier lagert ein besonders reines Gipsgestein, welches in großem Umfang abgebaut wird.

Als "Spinne" wird eine Wegekreuzung bezeichnet, in welcher spinnenförmig zahlreiche Wanderwege zusammenlaufen. In unmittelbarer Nähe befindet sich ein besonders geschützter Buchenwald.

Am Schweinebraten steht eine harztypische Köte mit Feuerstelle. Eine Informationstafel gibt Auskunft zum LÖWE-Programm der Niedersächsischen Landenforsten.

Aufenthalt in Bad Grund / Wildemann

Vom Schweinebraten aus gibt es die Möglichkeit, in Bad Grund oder in Wildemann zu verweilen. Der Harzklub e.V. unterhält in Wildemann ein Wanderheim, in dem auch größere Gruppen nach rechtzeitiger Anmeldung Unterkunft finden. Hier ist ein "Grünes Klassenzimmer" sowie ein Natur-Erlebnispfad angeschlossen.

Zu besichtigen gibt es den "19-Lachter-Stollen", eine Heimatstube und auf den Bergwiesen das typische "Rote-Harzer-Höhenvieh"!

Im Grumbachtal befindet sich ein leicht zu begehender Rundweg von 5 km Länge. Dieser Weg beherbergt einen weiteren Natur- und Heimat-Lehrpfad. Hier sind z.B. sämtliche Bäume des Jahres angepflanzt und ausgeschildert.

In Bad Grund lohnt es sich, die Iberger Tropfsteinhöhle mit dem neuen Höhlen-Erlebnis-Zentrum anzuschauen, welche sich unweit des Weges befindet. Dieser Zwischenstopp sollte unbedingt eingelegt werden! Der Kurort Bad Grund bietet ebenso ein Uhrenmuseum und ein Bergwerksmuseum (Wiemannsbucht-Schacht).

Der Albertturm auf dem Iberg

Ein Stichweg (1 km) führt zum Iberger Albertturm. Benannt nach dem ersten Vorsitzenden des Harzklubs e.V., Albert Schneider, steht dieser etwa 33 Meter hohe Aussichtsturm mitten im Wald zwischen Wildemann und Bad Grund. Man hat hier einen weiten Ausblick auf das westliche Harzvorland. Die angeschlossene Wandergaststätte ist täglich außer Freitags geöffnet. In den Sommermonaten wird hier jeden Sonntagnachmittag eine Schneeballschlacht mit echtem Harzer Schnee veranstaltet.

Von einem Aussichtspunkt kann man direkt auf den Tagebau "Winterberg" und weit in das westliche Harzvorland schauen. Der Aussichtspunkt ist Teil eines Geologischen Lehrpfades rings um den Albertturm.

Arboretum

Vom Iberger Albert-Turm führt ein Wanderweg direkt zum Arboretum ("Weltwald"), einer Waldfläche mit Bäumen aus den verschiedenen Kontinenten der Erde.


Anbindung an den ÖPNV am Hübichenstein.


Am "Taternplatz" (ehemaliges Zigeuner-Lager) überquert der Wanderer die Bundesstraße B 242. Von hier aus ist es möglich, mit dem Bus nach Bad Grund, Wildemann oder Clausthal- Zellerfeld zu fahren. Ebenso befinden sich hier Wanderparkplätze sowie eine Schutzhütte.


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